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Ende der Sprachlosigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 
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Iris Schramm
68305 Mannheim

Liebes Team des Stotterer-Trainings,

ich hoffe Sie gestatten mir diese Anrede, denn obwohl ich Sie kaum persönlich kenne, sind Sie mir über meine Tochter sehr lieb und wichtig geworden. Sie haben meine Tochter einen großen Schritt nach vorne gebracht, es geht ihr gut, dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Am vergangenen Sonntag hat Dorothea bei ihrer Konfirmation ihren Namen prima aussprechen können, und so waren wir alle sehr erleichtert und es wurde ein besonders schönes Fest, was wir letztendlich auch Ihnen zu verdanken haben. Zwei Wochen nach dem Stotterer-Training, Ihrer Hilfe zur Selbsthilfe, stellen wir glücklich fest, dass Dorothea praktisch flüssig spricht, dass sie die ihr vermittelte Atemtechnik übt und anwendet, dass sie gelernt hat, mit ihren Ängsten besser umzugehen, dass sie ihren Frust anpackt, dass sie auch von Ihnen dazu ermutigt wurde, Positives zu sehen. Sie durfte erfahren, dass “sich mühen” belohnt wird. Zusammengefasst sehen wir es so, dass unsere Tochter ihre junge Persönlichkeit ein ganzes Stück weiterentwickeln konnte.

Wir danken Gott dafür, dass er uns zu Ihnen geführt hat, wie Sie wissen auf Umwegen, aber natürlich danken wir auch Ihnen für Ihren großen persönlichen Einsatz, den Sie offensichtlich erbringen, weit über das Übliche hinaus.

Wir wünschen Ihnen, dass das Gute, das Sie für andere tun, in großem Maße auf Sie zurückfällt.

Die Tage im Stotterer-Training waren, vor allem für Dorothea, auch körperlich sehr anstrengend. Zwischendurch gab es Situationen, in denen sie gern abbrechen wollte. Aber auch für uns Eltern war es nicht leicht, unser Kind in die Obhut eines Fremden zu geben, sie manchmal regelrecht zu zwingen, durchzuhalten. Um so froher sind wir jetzt zwei Wochen danach, Ihre Therapie hat unserer Tochter sehr geholfen.

Wir wissen zwar, dass Dorothea´s Stotterprobleme noch nicht endgültig überwunden sind, dass sie ihren Teil dazu beitragen muss, dass sie an sich arbeiten muss. Wir fürchten auch Rückschläge, wenn es ihr vordergründig zu “gut” geht. Aber durch Ihre Hilfe spüren wir starke Hoffnung, letztendlich das Problem in den Griff zu bekommen und nehmen Ihr Angebot zum Wiederholungstraining im Laufe des Jahres gern an.

Ich hoffe, dass in diesem Brief herüberkommt, wie dankbar die ganze Familie ist, dass wir uns aufeinander eingelassen haben und unsere Tochter zu manchen Überlegungen, Gedanken über Werte und Sinnfragen des Lebens von Ihnen ganz Ähnliches gehört hat wie zu Hause.

Nochmals herzlichen Dank für Ihr großes Engagement und für Sie von Herzen

alles erdenklich Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Iris Schramm

 

(Anm.: Dieser Brief wurde im Einverständnis mit Familie Schramm nicht anonymisiert.)

 

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